Fabrikplanung in der Praxis und echter Austausch
Fabrikplanung

Fabrikplanung in der Praxis: Was Obelix bei MPC über moderne Fabriken gelernt hat

Wer an Fabrikplanung denkt, hat oft Hallenlayouts, Maschinenaufstellungen oder technische Zeichnungen im Kopf. In der Praxis geht es jedoch um weit mehr: um Produktionsprozesse, Logistik, Gebäude, technische Infrastruktur, Investitionen und vor allem um Menschen. 

Wie vielseitig die Welt der Fabrikplanung tatsächlich ist, durfte die Südwestfalen-Ente Obelix bei ihrem Besuch bei MPC munschek process consulting erleben. Im Rahmen des Entenrennens der Südwestfalen Agentur reist Obelix von Unternehmen zu Unternehmen und erhält dabei spannende Einblicke in die wirtschaftliche Vielfalt der Region.  

Entenrennen der Südwestfalen Agentur

Bei MPC erwartete die Südwestfalen-Ente jedoch kein klassisches Planungsbüro, sondern eine Reise durch unterschiedlichste Projekte, Branchen und Herausforderungen – von Reinraumtechnologie über Wachstumsstrategien bis hin zur Entwicklung zukunftsfähiger Produktionsstandorte. 

Schnell wurde klar: Fabrikplaner sitzen selten nur am Schreibtisch. Sie sind dort unterwegs, wo Zukunft gestaltet wird. 

Als die Südwestfalen-Ente Obelix bei MPC einzog, wusste sie vermutlich noch nicht, was sie in den nächsten Tagen erwartet. 

Nach der Übergabe durch dgtl.company am Biggesee lernte Obelix zunächst das Team von MPC kennen. Dabei bekam die Ente einen ersten Eindruck davon, was das Unternehmen ausmacht: Menschen, die gerne gemeinsam an Lösungen arbeiten – im Projekt, beim Kunden und manchmal auch auf dem Fußballplatz. 

Doch lange blieb keine Zeit zum Ankommen. 

Denn wer verstehen möchte, was MPC macht, muss dorthin, wo die Projekte stattfinden.

Erste Station: Schwerin 

Kaum hatte Obelix das Team kennengelernt, saß er schon auf gepackten Koffern Richtung Norden. Seine erste Frage war simpel: 

„Wie sieht eigentlich der Alltag eines Fabrikplaners aus?“ 

Die Antwort sollte er nicht in einem Besprechungsraum finden, sondern direkt auf dem Werksgelände der TecMed Deutschland GmbH in Schwerin. 

Statt langer Präsentationen standen Produktionsprozesse, Abläufe und konkrete Fragestellungen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Kunden wurden aktuelle Themen direkt vor Ort betrachtet, Lösungsansätze diskutiert und die nächsten Projektschritte abgestimmt. 

Obelix wurde schnell klar, welches Prinzip hinter der Arbeit von MPC steht: 

Fabriken funktionieren nur dann erfolgreich, wenn alle Bereiche zusammenspielen. Deshalb werden Projekte nie isoliert betrachtet, sondern immer als Teil eines Gesamtsystems. Gerade in Projekten rund um Reinraumtechnologie, Produktionsprozesse und Maschinenintegration zeigt sich, wie eng die verschiedenen Themen miteinander verbunden sind. 


 

Weiter nach Siegen 

Kaum zurück in Südwestfalen, ging es direkt weiter. 

Gemeinsam mit dem Team besuchte Obelix die BISON Polymers GmbH in Siegen.  

Ein Unternehmen, das bei Nitril-Einmalhandschuhen konsequent auf 
europäische Beschaffung und lokale Partner setzt. 

Die Herausforderung im Projekt: Wachstum ermöglichen und gleichzeitig die Voraussetzungen für die nächsten Entwicklungsschritte schaffen. 

Dazu gehören unter anderem Fabrikplanung, Projektsteuerung sowie die Gestaltung von Logistik-, TGA- und Servicekonzepten. 

Für Obelix sah das zunächst nach vielen unterschiedlichen Themen aus.  

Tatsächlich wurde ihm dort jedoch klar, worum es im Kern geht: 

Eine neue Maschine beeinflusst den Materialfluss. Ein wachsender Produktionsbereich verändert die Logistik. Neue Gebäude haben Auswirkungen auf Infrastruktur, Energieversorgung und Prozesse. 

Deshalb werden auch bei diesem Kunden nicht nur einzelne Aufgaben betrachtet, sondern das gesamte System. 

 

Was macht MPC eigentlich? 

Während seiner Reise stellte Obelix diese Frage mehrfach. 

Die Antwort ist eigentlich einfach: 

MPC unterstützt Unternehmen weltweit bei der Planung, Optimierung und Realisierung zukunftsfähiger Fabriken. 

Die Schwerpunkte liegen in der Fabrikplanung, Produktions- und Logistikoptimierung, Standortentwicklung sowie in der Umsetzung von Investitions- und Transformationsprojekten. 

Die Projekte reichen von Werkserweiterungen über die Optimierung von Produktions- und Logistikabläufen bis hin zu Reinraum- und Infrastrukturprojekten. Oft greifen dabei viele Themen gleichzeitig ineinander. 

Genau das macht die Arbeit abwechslungsreich. 

 

Was Obelix besonders interessant fand 

Während seiner Besuche stellte Obelix fest, dass die eigentliche Herausforderung selten nur in einer einzelnen technischen Aufgabe liegt. 

Die Komplexität besteht darin, viele unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen: 

  • Produktion 
  • Logistik 
  • Gebäude und Technik 
  • Qualität 
  • Investitionen 
  • Betreiberanforderungen 
  • Zukunftspläne eines Unternehmens 

Die Aufgabe besteht darin, diese Themen zu koordinieren und daraus eine funktionierende Gesamtlösung zu entwickeln. 

Oder anders gesagt: 

Es werden nicht einfach Hallen geplant. 

Es werden die Rahmenbedingungen geschaffen, damit Menschen, Prozesse und Technologien erfolgreich zusammenarbeiten können. 

 

Vernetzung ist mehr als ein Schlagwort 

Die letzte Station von Obelix' Reise bei MPC war die Übergabe an aquatherm 

Genau dafür steht die Aktion der Südwestfalen Agentur: Unternehmen miteinander ins Gespräch bringen und Verbindungen innerhalb der Region schaffen. 

Beim Austausch wurde schnell deutlich, dass beide Unternehmen trotz unterschiedlicher Geschäftsfelder viele gemeinsame Berührungspunkte haben. Die Wurzeln von MPC liegen seit über 25 Jahren in der Kunststoffindustrie. Bis heute besteht eine enge Verbindung zur Branche – unter anderem durch zahlreiche Projekte sowie Netzwerke wie das IKV Aachen, KIB und Kunststoffland NRW. Gerade deshalb war der Austausch mit aquatherm besonders spannend. 

Beim Treffen wurde schnell deutlich, wie wertvoll solche Gespräche sind. Man lernt neue Perspektiven kennen, entdeckt Gemeinsamkeiten und stellt fest, dass viele Unternehmen vor ähnlichen Herausforderungen stehen. 

Und genau das macht Südwestfalen aus: kurze Wege, starke Unternehmen und ein Netzwerk, das vom Austausch lebt. 

 

Das Fazit von Obelix 

Nach seiner Reise nahm Obelix vor allem eine Erkenntnis mit: 

Fabrikplanung bedeutet weit mehr, als Gebäude, Prozessabläufe oder Maschinen zu planen. 

Es geht darum, Produktion, Logistik, Technik und Menschen so zusammenzubringen, dass daraus ein funktionierendes Gesamtsystem entsteht. 

Und Fabrikplanung bedeutet, Unternehmen bei Veränderungsprozessen zu begleiten und gemeinsam mit Kunden Lösungen zu entwickeln, die am Ende auch in der Praxis funktionieren. 

Oder wie Obelix es vielleicht formulieren würde: 

"Ich dachte, ich besuche ein Ingenieurbüro. Stattdessen habe ich Menschen kennengelernt, die Probleme lösen, Projekte voranbringen und Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten“ 

Vielen Dank an die Südwestfalen Agentur, dgtl.company, TecMed Deutschland, BISON Polymers, aquatherm und alle weiteren Beteiligten für die spannenden Begegnungen entlang der Reise von Obelix. Denn genau davon lebt die Aktion: von Vernetzung, Austausch und starken Unternehmen in Südwestfalen.